Anatomie des Menschenkindes

Fuss- und Beinstellung

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Die Anatomie des Menschenkindes gibt Aufschluss über die weiteren Merkmale des Traglings.
Die Füsse des Säuglings sind leicht nach innen geneigt. Bei Berührung wird reflexartig die Fusssohle nach innen gedreht und die Zehen gekrümmt, als wollte das Baby mit seinen Füssen zugreifen und sich festhalten.
Die Schienbeinknochen des Menschenkindes weisen im ersten Lebensjahr eine Neigung von durchschnittlich 18,5° Grad auf. Diese Krümmung verleiht dem Säugling die O-Bein-Form, welche sich erst im Laufalter verliert. Auch diese Form der Beine und es Knochens deutet auf ein Festklammern hin, was uns eine Tragebereitschaft signalisiert.
„Zusammen mit dem Fussgreifreflex, der durch Berührung
der sensiblen Fussinnenseite ausgelöst wird und der sich etwa mit dem zehnten Monat verliert, ergibt sich so das Bild der Greif-Klammer-Reaktion auf das Tragen im Hüftsitz“. [Manns/Schrader, „Ins Leben tragen“, 1995]

Anatomie des Menschenkindes
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