Die Geschichte des Tragens bei uns

Historischer Hintergrund zum Tragen

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So wurde das Tragen bei uns vergessen und wieder populär

Wussten Sie, dass erst Königin Viktoria den Kinderwagen Salonfähig machte? Und das erst Ende des 19. Jahrhunderts.
Zuvor war das Tragen von Kindern auf der Hüfte oder mit Tragehilfen wie Tücher Alltag und allgegenwärtig. In der westlichen Welt wurde das Tragen durch die Industrialisierung, die Trennung von Mutter und Kind und dem Kinderwagen verdrängt und vergessen. 

 

Im Jahre 1971 hat Frau Erika Hoffmann begonnen ihre Kinder zu tragen. Eines der kleinen war am weinen und der Haushalt konnte nicht mehr warten. So beschloss sie, sich das weinende Kind um zubinden. So wie es 2/3 der Weltbevölkerung immer noch macht.
Damals verwendete sie ein Tragetuch aus Südamerika. Weil dieses nicht ihren Bedürfnissen entsprach, begann die Geschichte der Didymos Tragetücher.
Frau Hoffmann entdeckte eine stabile Webart (Kreuzköper) und entwickelte neue Bindetechniken wie die Wickel-Kreuz-Trage.

In der restlichen Welt wurden und werden die Kinder immer noch getragen. So zum Beispiel in Afrika, Asien, Indien, Südamerika... Und das meist in Tüchern. Aus landschaftlichen Gründen ist ein Schieben des Kinderwagens oder einer anderen Transporthilfe gar nicht möglich. Da wird eher das Kind hinter sich her gezogen.

Die Geschichte des Tragens bei uns
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